{"id":11922,"date":"2024-08-21T22:55:00","date_gmt":"2024-08-21T20:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/women-in-exile.net\/?p=11922"},"modified":"2024-08-23T09:00:30","modified_gmt":"2024-08-23T07:00:30","slug":"pm-kunst-empowerment-und-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/women-in-exile.net\/en\/pm\/pm-kunst-empowerment-und-widerstand\/","title":{"rendered":"PM: Kunst, Empowerment und Widerstand"},"content":{"rendered":"\n<p>Vom 23. bis 25. August veranstaltet Women in Exile gemeinsam mit antirassistischen, BiPoC- und migrantischen Gruppen auf dem Oranienplatz in Berlin ein intersektionales Empowerment-Kunst- und Kulturfestival. Unter dem Leitspruch \u201eNo Borders, No Lagers\u201c steht das Festival im Zeichen des Widerstands gegen Rassismus, Sexismus und Diskriminierung von gefl\u00fcchteten Frauen*, LGBTINQ*+ und migrantischen Communities. Ein zentrales Ziel ist es dabei Cis* und Heteronormative Wahrnehmungen aufzubrechen und f\u00fcr die Sichtbarkeit queerer Realit\u00e4ten in der Bewegung einzutreten. Anl\u00e4sslich des Festivals \u2013 und vor dem Hintergrund zunehmender Repressionen, Diskriminierung und Entrechtung \u2013 bekr\u00e4ftigt Women in Exile politische Forderungen f\u00fcr Schutz, Sicherheit und Teilhabe von gefl\u00fcchteten Frauen*, LGBTINQ*+ und Kindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Festival werden die Netzwerke mit antirassistischen, queeren, feministischen und antikolonialen Gruppen weitergesponnen und damit das Motto von Women in Exile \u201eGrenzen brechen, um Br\u00fccken zu bauen\u201c fortgef\u00fchrt. Internationale und lokale Aktivist*innen und K\u00fcnstler*innen treffen zusammen, um gemeinsam Diversity zu zelebrieren, Verst\u00e4ndigung zu f\u00f6rdern und sich gegenseitig durch die Kraft von Kunst und Kultur zu erm\u00e4chtigen und zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Festival feiert Vielfalt und Widerstand. Dies auf k\u00fcnstlerische, kreative und empowernde Weise zu tun, ist gerade jetzt besonders wichtig: Rassismus, Queerfeindlichkeit und Sexismus nehmen zu, neue diskriminierende Gesetze treten in Kraft. So wird eine Politik vorangetrieben, die verst\u00e4rkt auf Abschottung, Abschiebung und Ungleichbehandlung, statt auf Menschenrechte setzt. Beispiele daf\u00fcr sind die GEAS-Reform, das sogenannte \u201eR\u00fcckf\u00fchrungsverbesserungsgesetz\u201c und die Einf\u00fchrung der diskriminierenden Bezahlkarte. Und noch immer m\u00fcssen gefl\u00fcchtete LGBTINQ*+, Frauen* und Kinder unter unmenschlichen Bedingungen in Lagern leben. Gegen diese Politik der Ungleichheit und Entrechtung setzt das Festival mit einem vielf\u00e4ltigen Programm ein kraftvolles Zeichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des Festivals bekr\u00e4ftigt wir, Women in Exile, die Forderungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Nein zu Lagern f\u00fcr Frauen*, Queers und Kinder!<\/strong> Die Situation in Sammelunterk\u00fcnften und Lagern widerspricht grundlegenden Rechten! Menschen werden isoliert, in ihrem Zugang zu Gesundheit, Bildung und in ihrer Selbstbestimmung radikal eingeschr\u00e4nkt. Es gibt keine Privatsph\u00e4re. Insbesondere queere Personen, Frauen* und Kinder sind nicht ausreichend vor Gewalt gesch\u00fctzt. Wir bekr\u00e4ftigen: \u201eNo Borders, no Lagers\u201c!<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nein zur Bezahlkarte! <\/strong>Die Bezahlkarte f\u00fcr gefl\u00fcchtete Personen ist diskriminierend und ein weiteres Mittel der Entm\u00fcndigung und Kontrolle. M\u00f6glichkeiten von Zahlvorg\u00e4ngen und \u00dcberweisungen sind mit der Bezahlkarte massiv eingeschr\u00e4nkt \u2013 und damit auch der Zugang zu vielen dringend notwendigen Dienstleistungen, die M\u00f6glichkeiten zu Teilhabe und Selbstbestimmung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bleiberecht f\u00fcr alle!<\/strong> Viele Frauen* m\u00fcssen in st\u00e4ndiger Angst vor Abschiebung leben. Mit dem sogenannten \u201eR\u00fcckf\u00fchrungsverbesserungsgesetz\u201c, was im Januar verabschiedet wurde, hat sich die Abschiebepolitik noch weiter versch\u00e4rft. Frauen* und Kinder haben ein Recht auf Sicherheit und Perspektiven \u2013 wir fordern: Bleiberecht statt Abschiebung!<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nein zur GEAS-Reform! <\/strong>Die Reform intensiviert die ohnehin schon unmenschliche EU-Abschottungspolitik. Menschen werden gezwungen noch gef\u00e4hrlichere Fluchtrouten auf sich zu nehmen. Zudem f\u00fchrt die Reform zu l\u00e4ngeren, unsicheren Aufenthalten in \u00fcberf\u00fcllten Lagern an den Au\u00dfengrenzen, wo der Zugang zu Schutz und grundlegenden Rechten stark eingeschr\u00e4nkt ist. Die Sicherheit und die Rechte insbesondere von LGBTINQ*+, Frauen* und Kindern werden durch das zunehmend brutale Grenzregime missachtet. Die GEAS-Reform muss verhindert werden!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt:<\/strong> <a href=\"mailto:info@women-in-exile.net\">info@women-in-exile.net<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Elizabeth Ngari<\/p>\n\n\n\n<p>Tel: 01521 2874966<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber Women in Exile:<\/strong><br>Women in Exile ist eine Gruppe von gefl\u00fcchteten Frauen*, die sich f\u00fcr die Abschaffung der Lager und gegen die Diskriminierung von Frauen* und LGBTINQ*+ einsetzen. Die Gruppe organisiert regelm\u00e4\u00dfig Workshops und Veranstaltungen zum Thema Gender Empowerment.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 23. bis 25. 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